Fall­beispiel / Ober­bay­ern / Lkr. Weilheim-Schongau

Stadtwerke Schongau: Ausführliche Dokumentation schon seit Jahrzehnten

Die Mitar­beit­er der Schon­gauer Wasserver­sorgung sind schon seit Jahrzehn­ten um genaue Aufze­ich­nun­gen zu Leitungs­de­tails bemüht. Damit diese auch heute noch einge­set­zt wer­den kön­nen, müssen die handgeze­ich­neten Papier­pläne nun dig­i­tal zugänglich gemacht werden.

Die ersten Aufze­ich­nun­gen wur­den 1950 getätigt“, so Bernd Sedlmeier, Wasser­meis­ter. Dank dieser genauen Aufze­ich­nun­gen haben der Wasser­meis­ter und seine Mitar­beit­er das Leitungsnetz genau im Blick.

Anhand dieser Pläne wis­sen wir, welche Teile des Net­zes saniert und erneuert wer­den müssen.” 

Bernd Sedlmeier, Wasserwart der Stadtwerke Schongau

Anfangs wur­den die Pläne zu den einzel­nen Leitun­gen noch per Hand geze­ich­net und erstellt.

Mit­tler­weile wer­den diese Doku­mente alle dig­i­tal­isiert. Dazu wird ein spezielles Com­put­er­pro­gramm einge­set­zt. Dieses ermöglicht eine schnelle und ein­fache dig­i­tale Erfas­sung der Papi­er-Pläne.

Sind die Pläne im Com­put­er erfasst, wer­den sie in das Geoin­for­ma­tion­ssys­tem (GIS) einge­speist. Das GIS zeigt, ähn­lich wie ein Nav­i­ga­tion­ssys­tem, wo welche Leitun­gen ver­laufen. Auch Infor­ma­tio­nen zu Größe, Länge, Mate­r­i­al etc. sind im GIS ver­merkt. Änderun­gen müssen daher regelmäßig und sorgfältig eingepflegt wer­den. So sind eine aus­führliche Infor­ma­tion­sauf­bere­itung und ein funk­tion­ieren­des Netz auch in Zukun­ft sichergestellt.

Stadtwerke Schon­gau
System
Trinkwasser
Regierungsbezirk
Oberbayern
Landkreis
Weilheim-Schongau
Länge des öffentlichen Trinkwassernetzes
90 km
Anzahl der angeschlossenen Einwohner
3.400

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