Zertifizierte Management-Systeme

Zer­ti­fizierte Man­age­mentsys­teme gel­ten heute in fast allen Wirtschafts­branchen als Maßstab für Qual­ität. Bei Wasserver­sorgungs- und Abwasser­entsorgung­sun­ternehmen spie­len auch der Umweltschutz und die Arbeitssicher­heit eine immer wichtigere Rolle. Man­age­mentsys­teme helfen, die Struk­turen des Betreibers zu opti­mieren und einen effizien­ten und wirtschaftlichen Betrieb der Anla­gen sicherzustellen. 

Beispiele für zertifizierte Management-Systeme

Ein Qual­itäts­man­age­mentsys­tem (QMS) dient dazu, die Sys­tem­atik der Prozess- und Ver­fahrens­abläufe im Unternehmen zu opti­mieren. Die DIN EN ISO 9001 ist ein branche­nun­ab­hängiger Nach­weis für die Kom­pe­tenz und Leis­tungs­fähigkeit eines Unternehmens.

Grund­lage eines Umwelt­man­age­mentsys­tems (UMS & EMAS) ist eine erk­lärte Umwelt­poli­tik mit Zielset­zun­gen, die dazu beitra­gen den ökol­o­gis­chen Fußab­druck des Unternehmens zu verbessern. Durch die Zer­ti­fizierung eines UMS nach DIN EN ISO 14001 oder eines EMAS kann sowohl gegenüber Kun­den als auch gegenüber Part­nern das Engage­ment für die Umwelt nach­prüf­bar dargelegt werden.

Das Tech­nis­che Sicher­heits­man­age­ment (TSM) des DVGW und der DWA ist ein Ver­fahren zur Selb­stüber­prü­fung von Unternehmen hin­sichtlich Qual­i­fika­tion und Organ­i­sa­tion des tech­nis­chen Bere­ich­es. Es hil­ft dabei, die Anforderun­gen an Trinkwasserver­sorgungs- und Abwasser­entsorgung­sun­ternehmen einzuhal­ten und Organ­i­sa­tionsver­schulden von vorn­here­in zu vermeiden.